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Zulya
Elusive
(Westpark/Indigo)
Aus der Ferne hat sie ein ganz eigenes Universum aus asiatischen Farben und ihrer eigenen modernen imaginären Folklore geschaffen. Nach ihrer Emigration ins Australische spielt die Tatarin, deren Album Aloukie in ihrer Wahlheimat als Weltmusik-Album des Jahres gekrönt wurde, auf Elusive (Westpark/Indigo) zum dritten Mal einfallsreich auf der stilübergreifenden Klaviatur.
Melancholische Vokaltimbres der Wolga-Steppen und zarte Naturlyrik von Schnee und Vögeln begegnen sehnsüchtiger Violine, leiser Flöte und somnambuler Leier, Posaune und Akkordeon flocken swingend aus. Ab und an schaltet sich ein jazziger Groove mit federndem Bassholz und Slidegitarre ein und die Maultrommel paart sich mit leisen Oud-Tönen. Und auch indische Tablatupfer wirken hierüberhaupt nicht mehr exotisch, fügen sich natürlich in das Mosaik. Zu allem lässt Zulya ihre mal verhangene, dann wieder folklorisch ermunterte Stimme schweifen, die selbst unter Tausenden herauszuhören wäre.
review: Stefan Franzen
Review zu Zulya & The Children Of The Underground - The Waltz Of Emptiness
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