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Smadj
Take It And Drive
(Most Records / PP Sales)
Der Tunesier Jean Pierre
Smadja aka Smadj hat sich in den vergangenen paar Jahren schon öfters
angenehm im Elektronik- und Dancefloor-Zirkel der Weltmusik hervorgetan:
Mit zwei revolutionären Alben montierte er arabische Klänge
in eine virtuell-spacige Klangwelt, er ist ein Teil des kongenialen,
innovativen maghrebinischen Lautenduos DuOuD, mischte außerdem
bei Burhan Öçals Trakya All Stars mit.
Auf dem neuen Pariser Global Lounge-Label Most Records hat er nun
seinen Drittling Take It And Drive eingespielt. Tiefgetönte,
grollende Arabesken mit Dub-Charakter winden sich um unsere Ohren,
mal zeitlupig und trancelastig, mal mit dahinjagendem Programming.
Bei der Rhythmusarbeit hilft Talvin Singh, in einigen Stücken
gelingt gar der elektronische Ankerwurf nach Schwarzafrika, namentlich
zur Stimme von Malis Rokia Traoré oder zu den Buschmännern
der Kalahari. Und zwischendrin pluckert immer wieder majestätisch-erhaben,
dann wieder aufgekratzt Arabiens Laute.
review: Stefan Franzen
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