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  blue rhythm review
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Jazz thing 75

blue rhythm. review
Various artists - Harem's Secret
 
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Zulya
Elusive
(Westpark/Indigo)
 
Virginia Rodrigues
Mares Profundos
(edge music/Universal)
 
Manecas Costa
Paraiso Di Gumbe
(Wrasse/Helikon Harmonia Mundi)

Various Artists
Harem's Secret
(Soulstar/Soulfood)

Seit Jahren erstickt der Markt in einer Flut von Samplern aus dem Ethno-Bereich. Es fällt schwer, die wenigen Kompilationen zu erspähen, in der sich entdeckenswerte, vielleicht sogar rare Tracks mit einem schönen Audio-Spannungsbogen paaren. Der Autorin und Funkhaus Europa-DJane Gülbahar Kültur (www.gkultur.de) ist hier eine wirklich schöne Auswahl gelungen, die sie in zwei Sessions teilt.

Salome's Lounge“ führt nach unspektakulärem Einstieg durch dub-beladene Grooves und arabisch-hispanisches Flair von Pultmeistern aus Ungarn bis Frankreich, schwüle Orient-Flöten schwirren, persisches Hackbrett wird mit fettem Beat verzwirbelt, seufzende Arabesken kommen von Sapho und Natacha Atlas.

Auf der zweiten Scheibe „Night Dreams“ bleiben die Electronica und Beats eher draußen. Ivan Hussey lässt den Cellobogen schwingen, eine griechische Éntekhno-Ballade, arabische Streichorchester und türkische Orient-Ensemble wehen aus den Lautsprechern, Wüstenflair steuert Mauretaniens Malouma bei. Mit Sarband wird es gar klassisch. Und als faszinierendes Kuriosum verbuchen wir ein Duett der Palästinenserin Rim Banna mit Norwegens Kari Bremnes.

review: Stefan Franzen