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Allman Brothers
One Way Out (Sanctuary/RTD)
Die Blutauffrischung mit Derek Trucks hat der Band neue Impulse gegeben, das war schon auf dem letzten Studio-Album zu hören. Doch erst live demonstriert die Southern-Band ihre Stärke. Das war schon vor 30 Jahren so, als sich Duane Allman und Dickey Betts mit endlos scheinenden Jams in den Gitarrenhimmel über dem Fillmore East schaukelten. Selbiges gelang bei den Auftritten den Nachfolgern Warren Haynes und Derek Trucks im New Yorker Beacon Theatre.
Von vertrackten Rhythmen getragen lassen die Allmänner Klassiker wie Whippin' Post oder Dreams frisch und lebendig, und die Blues-Standards von Sonny Boy Williamson, Muddy Waters und Blind Willie McTell kernig und zupackend klingen. Mit ihren 18 Titeln ist das Doppel-Live-Album nicht ganz so ausführlich wie die entsprechende 23-Track-DVD. Aber dafür finden die Fans der Jam-Band fünf nicht auf der DVD enthaltene Tracks - darunter Trouble No More und Good Morning Little Schoolgirl - und drei Songs in anderen Versionen auf dem Album. Material aus dem ehrwürdigem Theater gab es genügend: Die Kultband spielte im letzten Herbst gleich 14 mal vor ausverkauftem Haus. review: Uwe Meyer
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