Der
Bollywood-Hype hat sich mittlerweile auf ein gesundes Maß
eingependelt und geht vom Kitschklang hin zu etwas differenzierteren
Sounds: Kailash Kher (Foto), in Indien schon ein
Star, ist der Gewährsmann für einen Mix aus Pop, Kashmir-Folk
und Sufi-Lyrik, bleibt jedoch in jedem Takt hitverdächtig und
wird mit Nusrat persönlich verglichen. Sein erstes internationales
Album “Yatra” erscheint im Januar auf Cumbancha.
Neues auch von Nitin Sawhney: Der einstige Asian
Underground-Pionier und heutige Tausendsassa zwischen Klassik, Pop
und Roots vom Subkontinent hat eine Instrumental-Version seines
letzten Albums „London Undersound“ herausgebracht. Als
Bonustracks finden sich in der zweiten Hälfte auch etliche
Remixes, in denen das recht düstere Originalmaterial von Pultmeistern
wie Bob Holroyd, Gloom, Witty Bod und Cotti
einer neuen Hörperspektive unterzogen wird.
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