Der
zweite bundesweite Wettbewerb „creole - Weltmusik aus Deutschland“
hat am 27. September die drei Preisträger ermittelt. Es handelt
sich dabei um die Ensembles Aly Keita (Foto) und
seine Band The Magic Balafon, East Affair
und The Shin. Der Wahlberliner Aly Keita ist mit
seiner Band The Magic Balafon dafür ausgezeichnet worden, dass
er „die traditionelle afrikanische Musik seiner Heimat mit
modernen Spielarten des Jazz und Einflüssen westlicher Popmusik“
verbindet. Die Jury findet ähnliche Worte für East Affair:
„Das 2007 gegründete Ensemble mit Musikern aus Deutschland,
Polen, Serbien und Tschechien schafft es, mit Spielfreude und überzeugender
Professionalität einen kulturoffenen Brückenschlag zwischen
traditioneller osteuropäischer Musik und Jazz mit afrikanischen
bis indischen Einflüssen herzustellen.
Das Zimbalon, das in der Musik von East Affair als zentrales Instrument
neben Cajon, Bass und Jazz-Gitarre eingesetzt wird, vermittelt dem
Zuhörer eine wahre ´Eastern Love Affair´ voller
weltoffener Grenzüberschreitungen.“ Auch bei dem Preisträger
The Shin entdeckten die Juroren jazz-affine Aspekte: „Die
georgische Formation begeisterte mit einer hochvirtuosen Begegnung
von georgischer Mehrstimmigkeit und Polyrhythmik. In ihrem dynamischen,
voller Spielfreude vorgetragenen Dialog zwischen Jazzrock, Flamenco
und Funk finden sich auch originell verarbeitete Einflüsse
des Gitarristen John McLaughlin.“
ul
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