Vergangene
Woche ist der Bollywood-Superstar Shah Rukh Khan
von US-Behörden am Newark Liberty-Flughafen bei seiner Einreise
eine Stunde lang festgehalten worden. Sein muslimischer Nachname
war auf einer Alarmliste verzeichnet. Seine Beteuerungen, er sei
ein Filmstar, hatten zunächst keinerlei Auswirkungen auf die
„bizarren Fragen“, die ihm die Transportation Safety
Authority stellte. Erst durch die Intervention der indischen Botschaft
kam Khan wieder frei. In Indien verursachte die Meldung einen landesweiten
Aufschrei. Der US-Botschafter in Delhi beeilte sich daraufhin mit
der Aussage, Khan sei stets willkommener Gast in den USA.
Unterschiedlichen Meldungen zufolge hat Khan sich sehr brüskiert
gezeigt, und geäußert, er werde nie mehr die USA besuchen.
Später revidierte er die Behauptung und nahm den Vorfall mit
Humor. Er sagte jedoch, dass die Routineuntersuchungen seiner Meinung
nach hier überschritten worden seien und niemand aufgrund seiner
Hautfarbe oder Nationalität behandelt werden solle. Ironie
der Geschichte: Khan hatte kürzlich die Dreharbeiten zu einem
Film beendet, in dem er einen Muslim spielt, der in den Nachwehen
des 11. September fälschlicherweise als Terrorverdächtiger
festgehalten wird.
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