"Mit
der Weltmusik geschieht derzeit etwas – aber was"? Diese
recht generalisierte Fragestellung will eine zweitägige Konferenz
in Paris mit Leben erfüllen. Initiiert hat sie das Weltmusik-Netzwerk
Zone Franche, Austragungsort am 11. und 12. September
ist das Sciences Po, 27 rue Saint Guillaume. „Les
États Généraux Des Musiques Du Monde"
möchte in Diskussionsrunden zum Beispiel die Kreolisierung
der Welt ergründen, die Spannung zwischen Authentizität
und Hybridisierung musikalischer Stile sowie die Möglichkeiten,
Weltmusik in Unterrichtsformen einzubringen.
Die Panels leiten Anthropologen, Soziologen und Journalisten, neben
den Künstlern und Medienschaffenden steht das Symposium auch
Neugierigen offen. Zielsetzungen der Veranstaltung sind laut Zone
Franche, eine Bestandsaufnahme der professionellen Szene der Weltmusik
zu skizzieren, eine Reflexion darüber in Gang zu setzen, wie
sich Politik und Wirtschaft einbringen können und „konkrete
Taten folgen zu lassen“. Ob das Genre von Ideen profitieren
kann, die am Reißbrett entworfen werden, bleibt abzuwarten.
www.zonefranche.com
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