Am
4. März starb der Gitarrist und Sänger John Cephas
im Alter von 78 Jahren. Mit Phil Wiggins an der
Bluesharp hatte „Bowling Green John“ die alte Piedmont-Schule
des akustischen Blues rund um den Globus in Ehren gehalten, zahlreiche
Alben aufgenommen und mehrere Preise gewonnen. Cephas stand mit
seinem Gitarrenspiel in der Tradition brillanter Fingerpicker wie
Blind Boy Fuller, Blind Blake oder Reverend Gary Davis. Das Duo
wurde oft mit dem älteren Musikerpaar Brownie McGhee und Sonny
Terry verglichen. Ihre erste Aufnahme spielten Cephas & Wiggins
1981 für das deutsche Label L+R ein, später arbeitete
das Duo für Flying Fish und Alligator Records. Ihr letztes
Album „Richmond Blues“ wurde kürzlich bei Smithsonian
Folkways veröffentlicht.
Im Dezember wurde Robert Plant von der Queen mit
dem CBE – „Commander Of The Order Of The British Empire“
geadelt, im Februar räumte er mit der Bluegrass-Lady Alison
Krauss für ihre Kooperation „Raising Sand“ gleich
fünf Grammys ab und jetzt kommt über den Frontmann der
Bluesrockcombo Led Zeppelin, den World Music-Spezi und seit kurzem
auch Bluegrass-Sänger auch noch ein Buch in die hiesigen Läden.
Neil Daniels hat über 300 Seiten geschrieben
und berichtet bis hin zum Duo mit Krauss äußerst akribisch.
„Robert Plant – Led Zeppelin, Jimmy Page, die Solo-Jahre“
erscheint im April bei Hannibal. (ul)
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