Der
Rai-Star Cheb Mami ist für den 2. Juni vor eine Strafkammer
in Bobigny geladen, ein internationaler Haftbefehl liegt gegen ihn
vor. Nachdem er im Oktober 2006 schon in Haft war, kam er auf Kaution
frei und floh nach Algerien. Die Beschuldigungen gegen ihn gehen
von seiner ehemaligen Lebensgefährtin, einer französischen
Pressefotografin, aus, die ihm vorwirft, er habe sie in seiner Villa
eingesperrt, unter Drogen gesetzt und mit der Hilfe dreier Männer
an ihr eine Abtreibung versucht. Der Fötus hat jedoch überlebt
und die Mutter entschloss sich, das Kind zu behalten.
Mami bestreitet jegliche Vorwürfe: Er sei bei der unterstellten
Tat nicht am Ort gewesen und macht laut afrik.com seinen Manager
verantwortlich, dies alles inszeniert haben. Der Sänger sieht
sich als Opfer einer Erpressung, da seine Ex-Freundin es nur auf
sein Geld abgesehen habe. Sollte Mami schuldig gesprochen werden,
drohen ihm bis zu 10 Jahre Haft und eine hohe Geldstrafe. Ob er
sich vor dem französischen Tribunal verantworten will, ließ
er bislang offen.
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