Als
Ableger des Klangwelten-Festivals von Rüdiger Oppermann möchte
der Niederländer Servais Haanen (Foto) ein
internationales Akkordeon-Festival etablieren. Die Akkordeonale
geht erstmals vom 16. bis 30. April an den Start. „Das Festival
soll hören lassen, welche Pfade das Akkordeon in all den Ländern
und Erdteilen beschritten hat. Gleichzeitig wird es darum gehen,
im Zusammenspiel, in der Begegnung der verschiedenen Stile, Bekanntes
und Neues zu verknüpfen und etwas Gemeinsames entstehen zu
lassen“, so Haanen.
Mit von der Partie sind im Pilotjahr sieben Musiker aus drei Kontinenten:
Die Baskin Janire Egana Zelaia spielt sowohl chromatisches
Piano- als auch diatonisches Knopfakkordeon, der Franzose Yannick
Monot hat sich dem Cajun verschrieben. Als Vertreter des
Bandoneón ist Gabriel Merlino dabei, Medicis
Rabesiaka spielen madagassische Tanzmusik. Initiator Servais
Haanen selbst steht auch auf der Bühne, seine Kompositionen
ranken sich um minimalistisch-foklorische Strukturen. Ergänzt
wird das Line-Up durch die Cellistin Johanna Stein und den Multi-Instrumentalisten
Samoela Adramalalaharijaona von den Madagaskar-Stars Tarika.
akkordeonale.worldmusic.de
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