Seit
der Inauguration von Barack Obama haben sich die
musikalischen Reverenzen an den Präsidenten noch vermehrt.
So haben ihm zum Beispiel der gebürtige Kenianer Victor
Sila und seine Afrofunk Experience in
Anlehnung an Fela Kutis Klassiker ein Stück namens „Black
President“ gewidmet. Silas Band ist eine der wenigen US-Formationen,
die neben Antibalas das Erbe Felas weiterführen, ohne in lediglich
zu kopieren. Ihr Debütalbum wird im Mai auf dem amerikanischen
Markt erscheinen.
Als Digital-EP ist unter dem Titel „Voices Of Change, Then
& Now“ auf iTunes eine drei Titel umfassende Reverenz
an den Machtwechsel in den USA erschienen, die Auszüge der
Antrittsrede von Obama mit den Nat King Cole-Klassikern
„We Are Americans Too“ und „Pick Yourself Up“
koppelt. Den ersten Song spielte Cole ursprünglich im Mai 1956
ein, einen Monat, nachdem er in Alabama von Rassisten auf der Bühne
angegriffen worden war. Weitere Neuheit aus dem Hause Cole ab Mitte
März: Das Album „Re:Generations“ der Schwestern
Carole und Natalie, auf dem Gäste wie Bebel Gilberto und die
Bob Marley-Söhne Stephen und Damian dem 90. Geburtstag des
„King“ huldigen.
www.afrofunk.net
www.natkingcole.com
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