In
Kooperation mit dem Verein Wandering Star e.V.hält
das Berliner Haus der Kulturen der Welt vom 6.
bis 8. Februar unter dem Titel „Audio Poverty“ eine
Konferenz über Musik und Armut ab. Aus vielerlei Perspektiven,
mit Diskussionen, Vorträgen und Performances wird die neue
ökonomische Realität der Musik beleuchtet, die sich u.a.
darin äußert, dass im vergangenen Jahr 85 Prozent der
online angebotenen Musiktitel kein einziges Mal verkauft wurden.
Audio Poverty stellt Fragen: Wie verhält sich der Musiker zum
verschwindenden Markt? Hat musikalische Armut einen Sound? Ist die
Musica povera, die verarmte Musik, die Kunstform der Zukunft? Was
bedeutet die Vereinzelung des Hörens für den gesellschaftlichen
Stellenwert der Musik?
Die Kuratoren wollen diese Themenstellungen aus globaler Sicht angehen,
einen besonderen Akzent legen sie auf die Rolle des afrikanischen
Kontinents, der mit Diskussionspartnern wie der senegalesischen
Rapperin Sista Fa (Foto), dem Labelbetreiber von
Outhere Records Jay Rutledge und dem Feldforscher
Brian Shimkovitz vertreten sein wird. Reflektiert
wird außerdem der Eurozentrismus in der Musik und der hegemoniale
Umgang des Westens mit fremden Kulturen.
www.audiopoverty.de
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