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Jazz thing 78
Nummer 78
April/Mai 2009

Berlin: Audio Poverty
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26.01.2009
 
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15.12.2008

Sista FaIn Kooperation mit dem Verein Wandering Star e.V.hält das Berliner Haus der Kulturen der Welt vom 6. bis 8. Februar unter dem Titel „Audio Poverty“ eine Konferenz über Musik und Armut ab. Aus vielerlei Perspektiven, mit Diskussionen, Vorträgen und Performances wird die neue ökonomische Realität der Musik beleuchtet, die sich u.a. darin äußert, dass im vergangenen Jahr 85 Prozent der online angebotenen Musiktitel kein einziges Mal verkauft wurden. Audio Poverty stellt Fragen: Wie verhält sich der Musiker zum verschwindenden Markt? Hat musikalische Armut einen Sound? Ist die Musica povera, die verarmte Musik, die Kunstform der Zukunft? Was bedeutet die Vereinzelung des Hörens für den gesellschaftlichen Stellenwert der Musik?

Die Kuratoren wollen diese Themenstellungen aus globaler Sicht angehen, einen besonderen Akzent legen sie auf die Rolle des afrikanischen Kontinents, der mit Diskussionspartnern wie der senegalesischen Rapperin Sista Fa (Foto), dem Labelbetreiber von Outhere Records Jay Rutledge und dem Feldforscher Brian Shimkovitz vertreten sein wird. Reflektiert wird außerdem der Eurozentrismus in der Musik und der hegemoniale Umgang des Westens mit fremden Kulturen.

www.audiopoverty.de

 
Diskussion mit Sista Fa und Jay Rutledge auf der Konferenz "Audio Poverty" im HKW