Querdenkerin
Katharina Franck veröffentlicht am 12. Dezember
ihr neues Album „On The Verge Of An Autobiography“ (Premium
Records/Soulfood). Die ehemalige Rainbirds-Sängerin spannt
auf dem starken Werk den Bogen von Indie-Pop über handfest-krachige
Rock-Ausbrüche bis zu balladesken Piano-Phrasen von long time
companion Ulrike Haage und Spoken Word-Einschüben.
Überraschend eine sehr nackte Version von Nina Simones „Lilac
Wine“. Als neue Produzenten treten auf dem angenehm vielschichtig
textierten Album Peter Hinderthür und Peter
Schmidt in Erscheinung.
Timbre-Ähnlichkeiten zu Frau Franck werden der 25jährigen
Zürcherin Sophie Hunger bescheinigt, die mit
sehr persönlichen Stücken zwischen Folk, Jazz und Blues
auf Englisch, Deutsch und Schweizer Mundart binnen zwei Jahren eine
erstaunliche Karriere bei den Eidgenossen hingelegt hat, von Straßenmusik
und einem selbstproduzierten Album über Kollaborationen mit
Erik Truffaz und Stephan Eicher
bis zu ihrem zweiten Werk „Monday’s Ghost“, das
sofort auf Platz 1 der Schweizer Charts schoss. Produziert hat die
Scheibe Marco Giuliani, einst in Diensten von Henri
Salvador und Jane Birkin. In Deutschland erscheint die Scheibe Ende
Februar, eine Tour folgt im April.
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