Das
Festival für elektronische Musik aus allen Ecken der Welt geht
vom 26. - 30.11. in eine neue Runde. Die Schwerpunktländer
heißen in diesem Jahr Neuseeland, Pakistan, Brasilien und
Rumänien. In der Brasilien-Abteilung konnte Arto Lindsay
als Kurator gewonnen werden, der mit Siba E A Fuloresta
& Beto Villares (Foto: Siba) eine Kombination aus Maracatú
und Eletronica, mit n-1 einen strikten Electro-Act
und mit Babe, Terror einen Stimmenkünstler
für Berlin an Land gezogen hat. Für den zweiten Länderschwerpunkt
Rumänien wählte "Groove"-Chefredakteur Heiko
Hoffmann drei DJs aus, die den Bukarester Minimalismus
fernab des Balkan-Booms vertreten.
Um den pakistanischen Programmzweig kümmerte sich Detlef
Diederichsen, der Musikchef des Hauses der Kulturen der
Welt persönlich, und er hat in Peschawar und Karachi Künstler
aufgetan, die Beats zwischen Psychedelia, Indie-Pop und DJ Culture
pflegen. Der Musiker und DJ Hans Nieswandt schließlich
präsentiert vier neuseeländische Bands zwischen Technodub
und P-Funk. Besonderes Ohrenmerk sollte, so die Veranstalter, auf
die Eröffnungsveranstaltung gelegt werden: Mit „7 Women
No Cry“ stellen sich sieben internationale Musikerinnen von
Georgien bis Argentinien aus dem Roster von Gudrun Guts Monika-Label
vor.
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