Der
Sänger der irischen Folkgruppe The Dubliners,
Ronnie Drew (Foto), ist am 16. August 73jährig
in Dublin gestorben. 1962 gründete er in die Ronnie Drew Ballad
Group, aus der die Dubliners hervorgingen, neben den Chieftains
die maßgebliche Gruppe des Irish Folk Revivals. Seine kratzige,
bärbeißige Stimme wurde zum Markenzeichen von Trinkliedern
wie „Seven Drunken Nights“, „The Wild Rover“
oder „Whiskey In The Jar“. 1995 verließ Drew die
Dubliners und startete eine Solokarriere, die sich auf ruhigere
Songs verlagerte. Von Landsleuten wurde er unter anderem als „König
von Irland“ (Bono) gewürdigt. Drew hatte seit einigen
Jahren an Lungenkrebs gelitten.
Das Irish Folk Festival macht von Mitte Oktober bis Mitte November
in rund 30 deutschen und Schweizer Städten Station. In der
diesjährigen Ausgabe teilen sich die gälischen Singer/Songwriter
Griogair, die Frauengruppe Líadan,
das Instrumentalduo Niamh Ní Charra & Alan Colfer
sowie die neue Supergroup des Irish Folk Beoga
die Bühnenbretter. Start ist am 16.10. in Speyer, weitere Infos
gibt es unter:
www.irishfolkfestival.de
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