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Jazz thing 75

Zürich: Motherland beim Theater-Spektakel
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30.06.2008
 
16.06.2008
 
02.06.2008

African BoyWenn es darum geht, urbane afrikanische Musik in Mitteleuropa zu feiern, hat sich das Motherland im Helsinki-Club Zürich als absoluter Vorreiter erwiesen. Jeden ersten Freitag des Monats finden dort Partys statt, die sich von Guinea-Bissau bis Tansania jeweils einer afrikanischen Metropole und ihrer Musik widmen. Hierzu steigen international bekannte Musiker und Local Heroes des Ballungsraumes Zürich auf die Bühne. Nun ziehen die Macher der Veranstaltungsreihe noch größere Kreise, indem sie beim Zürcher Theater Spektakel auf der Landiwiese vier Nächte (zwischen dem 22. und 30.8.) mit großen Live-Shows und anschließenden DJ-Acts präsentieren. Kinshasa, Bamako, Dar es Salaam und Lagos sind die Anlaufstationen, und progressive Prominenz konnte verpflichtet werden: Das weitspektrale urbane Musikgeschehen der DR Kongo ist mit Bovick Shamar und den African Soul Drums präsent, als franko-malischer Rapper mit panafrikanischem Anliegen konnte Mokobé gewonnen werden. Die zwischen Soul, Afrobeat, Reggae und HipHop agierende Namusoke zelebriert ihre tansanischen Wurzeln in der Schweizer Wahlheimat. Als absolutes Highlight dürfte African Boy (Foto) gelten: Der britisch-nigerianische Rapper gehört schon mit 19 Jahren zur Avantgarde eines urbanen Afrikas, mit politisch aufgeladenem Sound zwischen Afrobeat und elektronischen Zutaten.

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Motherland
Helsinki-Klub

 
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