Wenn
es darum geht, urbane afrikanische Musik in Mitteleuropa zu feiern,
hat sich das Motherland im Helsinki-Club Zürich
als absoluter Vorreiter erwiesen. Jeden ersten Freitag des Monats
finden dort Partys statt, die sich von Guinea-Bissau bis Tansania
jeweils einer afrikanischen Metropole und ihrer Musik widmen. Hierzu
steigen international bekannte Musiker und Local Heroes des Ballungsraumes
Zürich auf die Bühne. Nun ziehen die Macher der Veranstaltungsreihe
noch größere Kreise, indem sie beim Zürcher Theater
Spektakel auf der Landiwiese vier Nächte (zwischen dem 22.
und 30.8.) mit großen Live-Shows und anschließenden
DJ-Acts präsentieren. Kinshasa, Bamako, Dar es Salaam und Lagos
sind die Anlaufstationen, und progressive Prominenz konnte verpflichtet
werden: Das weitspektrale urbane Musikgeschehen der DR Kongo ist
mit Bovick Shamar und den African Soul Drums präsent, als franko-malischer
Rapper mit panafrikanischem Anliegen konnte Mokobé gewonnen
werden. Die zwischen Soul, Afrobeat, Reggae und HipHop agierende
Namusoke zelebriert ihre tansanischen Wurzeln in der Schweizer Wahlheimat.
Als absolutes Highlight dürfte African Boy (Foto) gelten: Der
britisch-nigerianische Rapper gehört schon mit 19 Jahren zur
Avantgarde eines urbanen Afrikas, mit politisch aufgeladenem Sound
zwischen Afrobeat und elektronischen Zutaten.
Weiterführende Links
Motherland
Helsinki-Klub
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