Die
Schweiz als Bluesland? Nach dem unverdienten Ausscheiden der Nationalelf
bei der EM zufolge könnte man als Eidgenosse schon den Blues
bekommen. Kreativ umgewandelt hat seinen Blues – allerdings
fußballunabhängig – Philipp Fankhauser
auf der CD „Love Man Riding“ (CrossCut/in-akustik).
Der Berner, der in seiner Karriere während eines sechsjährigen
USA-Aufenthalts schon mit Dennis Walker, den Memphis Horns und Johnny
Copeland gearbeitet hat, zelebriert auf seinem elften Werk mit einer
international besetzten Liveband besten Blues mit funkigen Untertönen,
einem Schuss Bossa – und einem Gastauftritt von Landsmann
Stephan Eicher.
Angekündigt für September ist eine neue Scheibe von Robert
Randolph, dem enfant terrible der New Jersey-Soul-, Funk-
und Blues-Szene. Produziert wurde das Werk von T-Bone Burnett
und geht nach Randolphs eigener Einschätzung in Richtung eines
rootsigeren Sounds. Das Repertoire rangiert zwischen Gospeleinflüssen
mit Sacred Steel-Gitarrenspiel, Anklängen an Sly & The
Family Stone und einem Cover eines John Lennon-Songs. Geplant sind
auch weitere Teamworks mit Eric Clapton: Randolph
eröffnet dessen kommende Shows und wird wohl auch auf Slowhands
nächster Platte zu hören sein..
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