Nach
einer einjährigen Zwangspause und vorübergehender Auslagerung
nach Stuttgart ist das Viva Afro Brasil-Festival zurück am
alten Standort in Tübingen - allerdings nicht auf dem schmucken
Marktplatz, wo ein Anwohner die Veranstaltung 2004 unter Berufung
auf die Lärmschutzverordnung gestoppt hatte, sondern im Foyer
der Mensa Morgenstelle. In seiner 2008-Ausgabe präsentiert
das Team am 18. und 19. Juli mit Chico César
und Elba Ramalho zwei Superstars sowie die Trommelabteilung
der Sambaschule Mangueira und Bahias Institution
Olodum. Entdeckungen gibt es mit der Tochter von
Martinho Da Vila, der Sambista Mart’nalia
(Foto) sowie der Königin der Musik Paraíbas, Diana
Miranda.
Offenburg färbt sich am Wochenende davor lateinamerikanisch:
Fürs Sabor de Samba-Festival, das zum ersten Mal gratis über
die Bühnen der mittelbadischen Stadt geht, hat man dem Samba-Begriff
noch ein Stückchen weiter gefasst. So sind dieses Mal die US-schwäbischen
Latin-Helden Salsa Fuerte, Leningrads MarkScheider
Kunst, Kölns Mestizo-Recken La Papa Verde
und die Reggae-Formation Kana aus Mauritius vertreten.
Und noch mal Latino-Flair, nun wieder brasilianisch: Beim Münchner
Jazzsommer im Bayrischen Hof lässt sich das direkte Bossa-Erbe
in Gestalt des Jobim Quartet erleben (3.7.), und
zum Finale der Saison spielt der MPB-Gigant Ivan Lins
(26.7.).
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