Immer
wieder hat sich Bono für den afrikanischen Kontinent engagiert,
nun bekommt er etwas zurück: Zwölf afrikanische Künstler
haben sich je einen U2-Titel vorgenommen, um ihn aus ihrem Hörwinkel
auf dem Projekt „Africa Celebrates U2“ (Harmonia Mundi)
zu präsentieren. Die Idee stammt vom Produzenten Shawn Amos
und hat neben dem musikalischen Brückenschlag zum Ziel, die
wirtschaftlichen und sozialen Erfolge der Hilfsaktionen in verschiedensten
Ländern Afrikas im Booklet vorzustellen. Musikalisch spannt
die im Juni erscheinende CD den Bogen von Vieux Farka Tourés
Mali-Blues-Version von „Bullet The Blue Sky“ über
Angélique Kidjos Pop in „Mysterious
Ways“ bis zu Tony Allens Afrobeat-Annäherung
an „Where The Streets Have No Name“.
Eine weitere Hommage an Pophelden aus ungewohnter Perspektive hat
der italienische Gitarrist Rudy Rotta mit „Beatles
in Blues“ (Pepper Cake /ZYX) veröffentlicht. Rotta nimmt
mit seiner Band handfeste Klassiker der vier Briten wie „Don’t
Let Me Down“, „Get Back“ oder „Revolution“
unter die Lupe, haucht aber auch eher balladesken Stücken wie
„In My Life“ oder „Norwegian Wood“ bluesiges
Gefühl ein. Ab Ende April gibt es einige Live-Daten im deutschsprachigen
Raum.
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