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Jazz thing 73
Nummer 73
April/Mai 2008

Afro-News: Fangafrica & Retour à Gorée
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07.04.2008
 
25.03.2008
 
10.03.2008

FangafricaStay Calm! ist ein Pariser Kollektiv, in dem sich DJs, Filmemacher, Grafiker, Journalisten und Fotografen vereinigt haben. Ihr neuestes Projekt ist eine umfassende Dokumentation des westafrikanischen HipHop mit dem Namen Fangafrica, la voix des sans voix. In dem Paket, das DVD, CD und ein Buch vereinigt, kommen Rapper aus dem Senegal, Mali, Burkina Faso, Kamerun und Benin zu Wort, die bekanntesten von ihnen Didier Awadi (Positive Black Soul) und Daara J. Zugleich wird die Atmosphäre des Festivals Ouga HipHop in Ougadougou reflektiert.

Vom Rap zum Jazz: Youssou N’Dour nimmt in „Retour à Gorée“, einer Dokumentation des Schweizer Regisseurs Pierre-Yves Borgeaud, mit auf eine ungewöhnliche Reise. Um die Brücke zwischen der afrikanischen Musik und dem US-Jazz herauszuarbeiten, besuchte er Musiker in Atlanta, New Orleans und New York und erprobte mit ihnen Jazzversionen einiger seiner Songs. Unter seinen Kombattanten sind Idris Muhammad, Amiri Baraka, Pyeng Threadgill und Moncef Genoud. Für ein abschließendes Konzert fanden sich die Musiker auf der Sklaveninsel Gorée vor der senegalesischen Küste ein, schmerzvoller Startpunkt für die Geschichte des Jazz. Dieser Tage ist der Streifen in den französischen Kinos angelaufen, der Start in Deutschland ist noch unbekannt.

http://fangafrika.staycalmproductions.com/
www.retouragoree.com

 
Youssou N'Dour verbindet in "Retour à Gorée" Jazz und seine eigenen Erfolge