Im
Zuge der allgemeinen Sensibilität gegenüber dem Tibet-China-Konflikt
erregt die Sängerin Sa Dingding (Foto) die
Aufmerksamkeit des europäischen Publikums, da sie ein musikalisches
Miteinander des politisch Unvereinbaren pflegt. Tibetische Lieder
siedeln in ihrem Repertoire selbstverständlich neben Songs
auf Mandarin und Sanskrit - und dies alles in einem Setting, das
plakative Electronica, traditionelle Instrumente und zarte Gesangsmelodien
koppelt. Das Album „Alive“ (Wrasse/Harmonia Mundi) wird
am 9. Mai erscheinen. Sa Dingding ist außerdem für den
BBC World Music Award nominiert, der am kommenden
Wochenende vergeben wird.
Eine weitere chinesische Sängerin, die derzeit an ihrer internationalen
Karriere arbeitet, ist Gong Linna. Mit dem deutschen
Experten für chinesische Musik, Robert Zollitsch,
beackert sie mehrere Disziplinen: Zum einen bereichert das Paar
die klassische Musik Chinas mit neuen Kompositionen, zum anderen
greift Linna traditionelles Liedgut verschiedenster Provinzen auf,
um es mit neuen Arrangements zu beleben, aktuell zu hören auf
dem Album „Chinese Folk Songs“. Linna wird mit ihrem
Ensemble im Juli beim Stimmenfestival in Lörrach auftreten.
www.sadingding.co.uk
www.kukumusic.com
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