Wenig
Entdeckergeist legten die Juroren der 50.Grammy-Verleihung in der
Kategorie Weltmusik an den Tag: Bei den zeitgenössischen Alben
gewann Angélique Kidjo mit ihrer Popscheibe
„Djin Djin“, in der traditionellen Worldmusic-Sparte
wurde der Soweto Gospel Choir mit „African
Spirit“ auserwählt. Die innovative CéU aus Brasilien
und das anarchische Soundsystem Konono No1 aus Kinshasa gingen leer
aus.
Ähnlich konservativ stimmte man im Blues-Bereich: Hier konnten
JJ Cale & Eric Clapton für ihre Scheibe
„The Road To Escondido“ punkten, im traditionellen Feld
ging die Statuette an „The Last Of The Great Mississippi Delta
Bluesmen“, unter ihnen Henry James Townsend
und Robert Lockwood Jr. Im Reggae-Bereich bleibt
die Trophäe mal wieder in der prominentesten Familie: Hier
stimmte die Jury für Stephen Marleys „Mind
Control“. Alle Sieger wie immer unter:
www.grammy.com
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