Das
Musikmuseum Basel feiert in Kooperation mit verschiedenen
anderen Kulturinstitutionen der Stadt derzeit das Tango-Instrument
par excellence. In der Ausstellung "¡Che Bandoneón!"
zeigt das
Museum die Geschichte des Instruments von seinen Anfängen in
der sächsischen Fabrik des Alfred Arnold über die Bandonion-Vereinigungen
der Arbeiter im Deutschland der 1920er Jahre bis hin zu seiner glamourösen
Rolle in Argentinien. Die ausgestellten Instrumente stammen aus
der Sammlung des Freiburgers Konrad Steinhart,
der mit über 300 Exemplaren die größte Bandoneon-Kollektion
der Welt besitzt und zuhause mehrfach Astor Piazzolla
empfangen hat.
Begleitet wird die bis Juli dauernde Ausstellung von einem reichen
Rahmenprogramm. Führungen unter verschiedenen Aspekten sowie
Konzerte im Jazzclub Bird’s Eye mit Tango Crash
und den Trios von Michael Zisman oder Gabriel
Rivano gehören dazu. Den Synergie-Effekt nutzt man
auch mit dem
alljährlichen Basler OsterTango-Festival:
Vom 20. bis 24.März reihen sich dort neben diversen Tanzveranstaltungen
auch die Tango Electronico-Platzhirsche Otros Aires
auf die Gästeliste.
www.musikmuseum.ch
www.tangobasel.ch
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