Unter
den fünf zeitgenössischen Weltmusiknominierungen bei den
Grammy Awards rangieren drei Brasilianer: Sowohl Newcomerin CéU
hat es ins Ranking geschafft als auch die schon etablierte Bebel
Gilberto (Foto), Kulturminister Gilberto Gil wird
für sein Album „Gil Luminoso“ genannt, neben der
Beninerin Angélique Kidjo für „Djin
Djin“. Im traditionellen World-Sektor ist u.a. eine irakische
Aufnahme von Smithsonian Records zu finden, an der Seite des Soweto
Gospel Choirs und den experimentellen Straßenmusikern
Konono No.1 aus dem Kongo, die in dieser Sparte
eigentlich fehl am Platz sind.
Im Blues tummeln sich große Namen wie Joan Armatrading
und die Soul-Shouterin Betty Lavette,
im Reggae dürfen sich u.a. Burning Spear und
Stephen Marley Hoffnung machen. Bei den Americana
und im Comtenporary Folk sind Mary Chapin Carpenter,
Tom Waits (für „Orphans“) und
Ry Cooder (für „My Name Is Buddy“)
vorgemerkt. Die Entscheidung bei den Grammys, die 2008 ihr 50jähriges
Bestehen feiern, fällt am 10.Februar im Staples Center von
L.A.
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