Wolfgang
Bender, Dozent am Institut für Ethnologie und Afrikastudien
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hat ein Buch über
eines der wichtigsten Afro-Pop-Phänomene veröffentlicht:
„Der nigerianische Highlife. Musik und Kunst in der populären
Kultur der 50er und 60er Jahre“ (Peter Hammer Verlag) veranschaulicht
den wechselvollen Weg einer Musikgattung: aus dem beherrschenden
Stil des anglophonen Westafrikas bis in die nachkoloniale Zeit der
1960er, wo die Musik ihren Platz in einer neuen Popular Culture
übernahm. Bender zeigt, wie sich die oft subversive, nicht-offizielle
Funktion der Musik auch auf die Nachbardisziplinen der Literatur
und Kunst übertrug und im Alltagsleben (Kleidung, Haartrachten)
ihren Niederschlag fand.
Beim 20. Africa-Festival in Würzburg werden Youssou
N’Dour, Angélique Kidjo und
Alpha Blondy (Foto) zu Gast sein. Die drei Künstler
haben schon jetzt ihre Teilnahme zugesagt, nachdem sie das Publikum
in einem Voting zu den drei beliebtesten Acts der letzten 20 Jahre
gewählt hatte. Die Schirmherrschaft für die Jubiläums-Ausgabe
hat Manu Dibango übernommen, eröffnen
wird am 22.Mai Außenminister Steinmeier.
www.africa-festival.org
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