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Afrika war in Würzburg
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papa wemba kehrt zurueck
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Habib KoitéHochzufrieden sind die Organisatoren des Africa Festival Würzburgs über die Resonanz zur diesjährigen, sechzehnten Ausgabe. Am verlängerten Pfingstwochenende konnten die begeisterten Zuschauer auf dem hochfrequentierten Festivalgelände an den Mainwiesen in schwarzafrikanische und arabische Kultur eintauchen. Neben der Performance der südafrikanischen Ikone Miriam Makeba, die schon zum Auftakt gastierte und bei den Franken immer gern gesehener Gast ist, hatte es diesmal vor allem der Pfingstsonntag in sich:

Auf der Offenen Bühne gab die Sahraui-Sängerin Mariem Hassan eine eindrucksvolle Dokumentation von ruppigem Wüstenrock, gefolgt durch den souligen Charme der einstigen Backgroundsängerin Salif Keitas, Kaïssa. Für die Kamerunerin ging mit ihrem Soloauftritt am Main ein Traum in Erfüllung. Während Karl Heinz Böhm eine Wette mit der Stadt Würzburg einlöste und Jung und Alt durch seine Märchenerzählungen anlockte, tobte sich Manou Gallo wenige Meter weiter mit ihrer druckvoll-funkigen Bühnenshow aus. Die Highlights dann im großen Zirkuszelt: Habib Koïté (Foto) zauberte mit seiner Band einen frenetisch gefeierten, elektrisierend groovenden Savannen-Rock. Das Finale bestritt die ghanaische Legende Osibisa, die mit Perkussionsattacken und tightem Bläsersatz die Siebziger neu aufleben ließ.