Abseits
der touristischen und musikalischen Zentren der Karibikinsel ist
im letzten Jahr ein beeindruckendes Filmdokument entstanden. Die
Filmemacherin Alina Teodorescu (Foto) hat sich Guantanamo
ausgesucht, um hier ihr eigenes „Paraíso“
(Filmtitel) zu entdecken. Mit Unterstützung des FilmFernsehenFonds
Bayern, vorrangig aber aus eigener Finanzierung hat sie einen Plot
umgesetzt, der halb fiktionalen, halb dokumentarischen Charakter
hat.
Im Zentrum steht die Band Madera Limpia, deren Alltag porträtiert
wird, fern der glitzernden Nostalgie von Ry Cooder und Buena Vista.
Der Soundtrack kommt als eindrucksvolle Mixtur aus traditionellem
Son und rudimentärem Rap daher und spiegelt wider, wie gerade
mit minimalen Mitteln ein lebensnahes und authentisches Bild vom
abgelegenen Osten eingefangen wird. Nähere Infos zur exzellenten
Begleit-CD und zum Kinostart im Juli gibt es auf www.teo-film.com/paraiso.
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