Die
Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik hat am
20.Mai die Ausgezeichneten für das zweite Quartal 2004 bekannt
gegeben. In der Sektion "traditionelle ethnische Musik und
Weltmusik" ehrte man den kürzlich verstorbenen Ustad
Vilayat Khan mit seiner bei Navras Records (Bellaphon) eingespielten
CD "Shringar", Lhasa (Foto) hat es mit ihrer betörenden
"Living Road" (Warner) ebenfalls geschafft. Im Blues bedachte
das Gremium das bei Rounder (in-akustik) verlegte Alan Lomax
Blues Songbook.
Ab dem nächsten Quartal - so vermeldet man - wird eine neue
Jury mit der Bezeichnung "Grenzgänge" eingerichtet,
die dort aktiv werden soll, wo sich Produktionen "keinem der
bisherigen 27 Fachbereiche zuordnen lassen, zum Beispiel Sparten
oder Epochen übergreifende Zusammenstellungen, alle Arten von
stilistischen Mischformen oder Produktionen im Schnittpunkt von
Wort und Musik oder von Improvisation und Komposition". Auch
die gelegentlich als "Crossover" bezeichneten Phänomene
fallen in den Tätigkeitsbereich der neuen Jury. (www.schallplattenkritik.de)
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