Man
könnte der US-Musikszene vorwerfen, sie zeige gegenüber
den Machenschaften des Bush-Regimes zu wenig die Zähne. Einer
jedoch tritt nun mit wütender Deutlichkeit an die Öffentlichkeit:
Manifestartig wettert Mark Olson von den Creekdippers
gegen George W. und das amerikanische Establishment und hat seinem
verbalen Kampf gegen die Oberen gleich ein ganzes Album gewidmet.
Das Werk von Olson, seiner Ehefrau Victoria Williams und
den anderen Creekdippers-Mitstreitern soll - so die exklusive Vertriebsfirma
Glitterhouse - im Juli in die Läden kommen.
"Political Manifest" wird sich dann das aufbegehrende
Opus nennen, das mit Stücken wie "End Of The Highway,
Rumsfeld" oder "Portrait Of A Sick America" aufwartet.
Die ätzenden Lyrics sind schon jetzt auf www.politicalmanifest.com
zu begutachten, gepaart mit mutigen Presse-Erklärungen. Olson:
"Zwischen einem Krieg, der von einer unverhältnismäßig
großen Zahl von Emigranten und Armen geführt wird und
einer Wirtschafts- und Umweltpolitik, die das Corporate America
über alles stellt, konnte ich kein Auge mehr zu tun, und da
ich ein Schreiber bin, habe ich geschrieben." Das Programm
will Olson mit der Band außerdem auf die Bühne bringen
- rechtzeitig zur Präsidentschaftswahl.
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