Hervorgegangen
ist sie aus dem “Deutschen Folk Förderpreis”: Seit
2002 zeichnet die “RUTH”, ausgelobt von mdr kultur,
PROFOLK und dem T.F.F. Rudolstadt, alljährlich in verschiedenen
Sparten Künstler mit “Lebensmittelpunkt Deutschland”
aus, die sich in Folk- und Weltmusik besonders hervorgetan haben.
Soeben hat die aus Musikern, Journalisten und Labelleuten bestehende
sechsköpfige Jury, der ein fachlicher Beirat zur Seite steht,
die Gewinner für 2004 bekannt gegeben.
In der Kategorie Deutsche RUTH zeichnete sie die Band HISS
aus, die durch ihre originelle weltumspannende Polkasuche bekannt
ist, Nordmexiko, Louisiana, Transsylvanien und Finnland verbrüdert.
Preiswürdig sei die Band durch ihre eigenständigen Texte
differenzierte Arrangements. Die Globale RUTH wurde dem seit
1995 in Berlin lebenden Künstler Wu Wei aus der chinesischen
Provinz Jiangtsu zugeschlagen, der als Virtuose auf der Mundorgel
Sheng gilt, Grenzen zwischen Jazz, Weltmusik und Klassik aufbricht.
Gleich zweimal verlieh das Gremium die Newcomer RUTH: Zum
einen ging sie an das türkisch-persisch-deutsch-österreichisch
ungarisch-tschechische Yalla Babo Express Orchestra, das
sich mit seiner von Indien bis ins Mediterrane reichenden Tanzmusik
binnen kurzem zu einem vielversprechenden Weltmusik-Projekt mit
Basis in Hessen gemausert hat. Zum anderen wurde die in Berlin lebende
israelische Sängerin Zoraya bedacht, die traditionelle
yemenitische Töne mit Pop-Flair kombiniert. (www.folkpreis.de/06.htm).
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