Als Rückkehr des Kindes in sein Land bezeichnete Papa Wemba in einem Interview mit www.afrik.com seine Zukunftspläne: Nach einem schwierigen Jahr in Europa will der Rumba-König vorläufig in seine Heimatstadt Kinshasa zurückkehren, um dort neue Kräfte zu sammeln. Den internationalen Haftbefehl gegen Wemba, dem von französischen und belgischen Behörden illegaler Menschenschmuggel vorgeworfen wurde (wir berichteten), hat man Ende Februar aufgehoben, wenig später das Verbot, das französische Territorium zu verlassen.
Für seinen 55.Geburtstag im Juni hat der Afro-Popstar im Stade des Martyrs von Kinshasa ein großes Konzert angekündigt. Ebenso will er in seiner Heimat weiter an der Entwicklung der kongolesischen Musikindustrie mitarbeiten, die seiner Meinung nach momentan am Boden liege und von Ausländern kontrolliert werde. Afrikanische Musiker sollten sich von Europa lösen und sich ein Beispiel an der Geschichte des schwarzen Labels Tamla Motown nehmen. Für nächstes Jahr hat Wemba dann sein erstes international zugeschnittenes Album nach Emotion angekündigt. Es werde den Namen Bravo L'Artiste tragen und sein Comeback nach überwundenen Querelen mit dem Gesetz verkörpern.
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