Zap Mama. Frau im Mond
„Ich bin die Björk des Südens“, verkündet sie. Das würde eine ziemlich tolle Überschrift abgeben, wäre der Vergleich nicht so holprig. Marie Daulne herrscht nun seit einer Dekade uneingeschränkt über die Geschicke der Zap Mama, die sich vom bunten Ethno-Act zum urbanen Globalsoul entwickelt hat. Zwischen New York und Brüssel hat die Belgo-Kongolesin mit einem Sack voller Freunde etliche Tupfer an Weiblichkeit und Eleganz in ihren aktuellen Sound gebastelt.
Bajofondo. Ein wenig von allem
Als er zur Jahrtausendwende mit seinem Bajofondo Tango Club dem Genre des Tangos per Elektroschock neues Leben einhauchte, war Gustavo Santaolalla schon lange eine Legende der Latin Music. Zwei Oscar-Siege für die beste Film-musik später stellt der Mitbegründer des südamerikanischen Rock Nacional und Produzent von Café Tacuba, Juanes, Molotov und Orishas unter dem geschrumpften Bandnamen Bajofondo sein neues Album vor.
Think Of One. Morocco Funk
Es ist nicht die erste CD von Think Of One, die sich mit Marokko beschäftigt. Erfahrung und Reife hört man „Camping Shaâbi“ durchaus an, jahrelanges Eintauchen in diese ganz andere musikalische Welt. Und nur durch ständiges Beharren kann man die Entfernungen verkürzen, das weiß David Bovee, der Sänger und Gitarrist der belgischen Band. Das Ergebnis ist phänomenal: Nie hat Marokko so funky geklungen.
Dulce Pontes. Mein Herz hat drei Türen
Steve Reid. Fusion im Ozean
Pascal Comelade. Stiller Brüter
BB & The Blues Shacks. Vorwärts in die Sechziger
Huong Thanh. Die Frau fürs Feine
k.d. lang. Das Wetter am Wendepunkt
DJ Dolores. Arbeiter der Avantgarde
Hadouk Trio. Der Freak, der Clown und der Sonny Boy
Die Plattensammlung von... Egschiglen
Yasmin Levy. Seelenvoll sephardisch
Willy DeVille. Amerikanische Romantik
Toumani Diabaté. Kora kontemplativ
Blind Boys of Alabama. Down By The Riverside
+ Standards: The Real Rock . Juke . Rollin' . Global Dancehall
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